Noch immer gibt es in Baden-Württemberg die größten Streuobstwiesen Europas. Doch es sind in den vergangenen 50 Jahren immer weniger geworden. Die Gründe: Sie werden nicht mehr gut gepflegt, überbaut und durch Straßen zerschnitten. Damit geht wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten verloren.
Armin Waldbüßer, der verbraucherschutzpolitische Sprecher der GRÜNEN, informiert zu den Gegenmaßnahmen des Landes: Das Land steuert einem Verlust an Streuobstwiesen entgegen, indem es den Marktzugang für Streuobstprodukte vorantreibt. Beispielsweise wurde jetzt auch Streuobst in das Qualitätszeichen (QZ) Baden-Württemberg aufgenommen. Erzeuger und Zeichennutzer können von der Marke und vom Gemeinschaftsmarketing profitieren.
Sehr sinnvoll hält der GRÜNEN-Landtagsabgeordnete, dass nur Streuobst, das die Vorgaben erfüllt, das Siegel tatsächlich bekommt. So darf etwa kein gentechnisch verändertes Pflanzgut eingesetzt werden, auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel muss weitgehend verzichtet werden, mineralische Stickstoffdüngung ist ausgeschlossen.
Insbesondere als Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz setzt sich der Landtagsabgeordnete Armin Waldbüßer für den Schutz der Streuobstwiesen ein: „Ich freue mich, wenn jetzt dank des Qualitätszeichens endlich mehr Streuobst auf den Markt kommt“, so Armin Waldbüßer.
Fotos: Freepik
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